Mundartnacht

Die Mundartnacht vom 3. Mai 2019

gägäWärt - 17 Jahre Gägäwärt

Kulturfabrik Kofmehl

Freitag 3. Mai 2019, 20.00 bis ca. 23 Uhr, Türöffnung 19.00

gägäWärt - Die Mundartnacht versammelt seit fünfzehn Jahren einmal jährlich Künstlerinnen und Künstler aus allen Richtungen der Kleinkunst auf der Bühne und serviert ein vorzügliches Mundartspektakel. Die Mundartnacht ist der einzige Anlass dieser Art in der Schweiz, denn nirgendwo sonst kommen so viele Mundartisten und so viele Sparten der Sprachartistik zusammen. Wir freuen uns ein abwechslungsreiches Programm mit einigen Überraschungen selbst für versierte Kenner der Szene zu präsentieren!

Rosie Hörler - Appenzell - Moderation

Rosie Hörler hat bereits in jungen Jahren erfolgreich bei Poetry-Slam-Wettbewerben mitgemacht. Auch wenn die einzige echte Appenzeller Slammerin in der Szene nicht mehr oft mitmischt, hat sie die Verarbeitung von Erlebnissen aus ihrem Alltag in Dialekt-Poesie bis heute weitergepflegt. Freuen Sie sich auf ihre filigranen, hintersinnigen und humorvollen Texte im breitesten Appenzeller Dialekt.

Rosie war bereits 2008 an der Mundartnacht und hat seither viele Slams geprägt. Hauptberuflich arbeitet sie als Moderatorin bei Radio FM1. Nebenbei schreibt Rosie - aufgrund einer eigenen Erkrakung - einen Blog über den Umgang mit Leukämie.

Interrobang‽ - Langenthal, Zürich - Slam Poetry, Kabarett

Spoken Word & Kabarett mit den zweifachen Schweizermeistern und zweifachen deutschsprachigen Champions im Team Poetry Slam (2015/18).

InterroBang‽ (Valerio Moser und Manuel Diener), seit 2012 auf Poetry-Slam- und Kabarettbühnen zu sehen, spielt mit Worten und Klischees und verbindet kraftvolle Performance mit geistreichem Witz.
Das Interrobang ist ein Satzzeichen (Wie bitte‽ Sie kennen das Interrobang nicht‽), das den ausrufenden Fragesatz anzeigt, und dessen weltweite Verbreitung sich InterroBang‽ zur Lebensaufgabe gemacht hat.
Das Duo hat seine Wurzeln in der Slam Poetry, bewegt sich heute v.a. auch im Bereich Kabarett – mit viel Leidenschaft und Experimentierfreudigkeit.

Marco Gurtner - Thun - Slam Poetry

Marco Gurtner wurde 2013 tatsächlich mal U20-Schweizermeister im Poetry Slam. Heute ist ihm das ziemlich egal. Denn heute schreibt er einfach sehr gerne Texte.

Dabei bedient er sich oft skurrilen Bildern des Alltags und beobachtet Gesellschaftstrends ganz genau, um sie dann in ihre Einzelteile zu zerlegen. 

Er macht vor den coolen Kids von heute genau so wenig Halt, wie vor den cool gebliebenen Oldies von gestern. Kurz: Marco ist der Mensch gewordene Spiegel der Hype-Kultur. 

Das ist vielleicht auch der Grund, weshalb er schon unzählige Sieger-Whiskeys nach Hause nehmen konnte. Vielleicht liegt es aber auch einfach an seinem Bärndütsch. Who knows?

Rebekka Lindauer - Zürich - Satire

Als Lebefrau frönt sie der Völlerei ganz im Sinne des Hedonismus und verbringt ihren Alltag als Foodie und bekennende «Viandine». Sie schöpft gerne aus dem Vollen - meistens mit Nachschlag, gibt den Leuten einen Einblick in ihren «gourmetesken» Alltag und nimmt sie mit auf eine Reise durch ihre Phantasiewelt. Gerne mal mit Haaren auf den Zähnen und einer Prise Derbheit. Ihr Grundrezept? Charme, Selbstironie und gesalzene Geschichten – mal gesprochen, mal gesungen – leichtverdaulich, gehaltvoll und bittersüss mit einem Augenzwinkern.

Dominic Oppliger - Zürich - Spoken Word

Dominic Oppliger (*1983 in Schlieren), Autor und Musiker, lebt in Zürich. Ab 2005 ist er Schlagzeuger in verschiedenen Formationen. Mehrere Veröffentlichungen unter dem Namen Doomenfels (u.a. die Mundart-LPs Epilog, 2013 und Moniker, 2014). Daneben Arbeit in Bars, im Sozialbereich, bei der Kehrrichtentsorgung und zuletzt sieben Jahre als Gärtner. 2014-2017 Studium im Master Transdisziplinarität an der Zürcher Hochschule der Künste. Im April 2018 erschien die Mundart-Novelle acht schtumpfo züri empfernt in der edition spoken script des Verlags Der gesunde Menschenversand.

Schönholzer & Rüdisüli - Buffalo NY & Rheintal, Zürichoberland - Musikkabarett

Niemand besingt das menschliche Scheitern so heiter, wie der Songwriter Markus Schönholzer. In seinem Duoprogramm mit Robi Rüdisüli erzählt er von Stehaufweibern, stolzen Eigenbrötlern und angezählten Aussenseitern. Mit Schalk und in subtilen Tönen begleitet er sie auf ihren verzirkelten Lebensumwegen. Und schon bald erkennt man in diesen gesungenen Biografien den fernen Onkel, die Nachbarin, und schlussendlich: sich selbst. Gemeinsam mit Schönholzer und seinen Songfiguren dreht man den Gemeinheiten des Lebens eine lange Nase. Das macht glücklich.

Der Multiinstrumentalist Robi Rüdisüli beschränkt sein Spiel auf Wagnertuba und Handorgel, der Sänger begleitet sich auf Gitarre und Banjo. Unter den Fingern der beiden Musiker entsteht ein humoristischer, oft lüpfiger Skurillklang, welcher der Stimme und den Worten viel Platz lässt. So entstehen Mini-Popsongs, Magermärsche und Kleinstballaden von grosser erzählerischer Wirkung.

Christoph Simon - Bern - Kabarett

Der Slam Poet und Kabarettist Christoph Simon irrt durch den Alltag. Es erwartet uns ein heiterer, hintersinniger Abend mit nicht nur ernstgemeinten Tipps zum erfolgreichen Bestehen von Aufgaben wie dem Schreiben von Trennungsbriefen oder dem Einwintern von Wellensittichen. 

 

Der Berner Schriftsteller wurde für seine vielen Bücher mehrfach ausgezeichnet. Seit seinem Wechsel auf die Bühne ist er zweifacher Poetry Slam-Schweizermeister, Gewinner des Oltner Kabarett-Casting 2014 und wurde letztes Jahr mit dem Salzburger Stier ausgezeichnet. Aktuell ist er bereits mit seinem dritten Kabarett-Programm auf Tour.

Gregor Stäheli - Basel - Slam Poetry

Gregor Stäheli entdeckt als genauer Beobachter die lustigen, absurden, aber auch ruhigen Seiten des Lebens und verpackt das Beste daraus pointensicher in seine Texte. Ohne sich an Klischees zu vergehen, dafür mit viel Witz und Charme, bietet er Einblicke in seine Welt des zweifelnden Träumers – oft persönlich, meist selbstironisch, stets wortgewandt. So lässt er sein Publikum daran teilhaben, wie es ist, ein Siegertyp zu werden, wie man sich das müssige Studentenleben vorzustellen hat, oder welche Probleme sich aus Entscheidungs-Schwierigkeiten ergeben.
Mit zahlreichen Auftritten und Slam-Siegen hat er sich in der Schweizer Poetry-Slam-Szene einen Namen gemacht – und gehört unumstritten zu dessen wichtigsten und aktivsten Vertretern.

Vivek Sharma - Olten - Slam Poetry

Vivek Sharma („Vive le Charme“ auf Poetry-Slam Bühnen) ist 1979 in Indien geboren und aufgewachsen und nachher über Umwege in die Schweiz gelandet und in Olten heimisch geworden. Seit etwa einem Jahr schreibt dieser anonyme Melancholiker Geschichten und tritt bei Poetry Slams auf. In seinen Geschichten und Texten sucht er nach dem (Un)sinn des Lebens und findet diesen gelegentlich.

 

Vivek Sharma ist der einzige Künstler dieses Jahr, der nicht mit Mundart aufgewachsen ist, sondern diese mühsam erlernen musste. Dadurch entwickelte er eine besondere Beziehung zur Mundart, die weit über das Schreiben hinausgeht.

Unterstützung

Die Mundartnacht wird ermöglicht dank der Förderung von folgenden Unterstützern:

 

 

 
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